Zürich und der Wolff

Ethnologisches Café - Zürich und der Wolff
4. März 2015, 19:30 Uhr, Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23, 8008 Zürich

Richard Wolff beweist sich seit Jahrzehnten als Akteur in Zürichs Stadtentwicklung. In den 80er Jahren kämpfte er als politischer Aktivist um Freiräume. Heute gestaltet er als Stadtrat und Vorsteher des Polizeidepartements den Lebensraum der Stadt weiter mit. Was weniger publik ist: Richard Wolff hat sich auch als Stadtethnologe und Experte für Stadtentwicklung mit den unterschiedlichen Räumen Zürichs beschäftigt. In den 90er Jahren baute er das International Network for Urban Research and Action (INURA) mit auf und gründete das INURA Zürich Institut für Stadtforschung. Am Podiumsgespräch sprechen wir mit ihm über die Entwicklung der Stadt: Wie haben sich der Grossraum Zürich und Debatten über Urbanität in den letzten Jahrzehnten verändert? Wie steht er zu aktuellen Diskussionen, wie Gentrifizierung, Zersiedelung oder zum Recht auf Stadt? Und: Welche urbanen Zukunftsszenarien sind für ihn denkbar? Dabei fragen wir auch nach, inwiefern ihn sein geografischer und ethnologischer Hintergrund geprägt hat und wie er diesen in seine Arbeit als Stadtrat einfliessen lässt.

Christine Janine Wittlin

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