Gruppendiskussionen im DFG-/SNF-Projekt „Exzellenz und/oder Chancengleichheit der Geschlechter“

Call for Participation

Gruppendiskussionen im DFG-/SNF-Projekt „Exzellenz und/oder Chancengleichheit der Geschlechter“

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind ein sozialwissenschaftliches Forschungsteam an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität St. Gallen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Exzellenz und/oder Chancengleichheit der Geschlechter: Nationale Programmatiken und diskursive Praktiken an Universitäten (Deutschland und Schweiz)“ suchen wir Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für die Teilnahme an Gruppendiskussionen an der Universität Zürich. Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Heike Kahlert (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. Julia Nentwich (Universität St. Gallen) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert. Es ist Teil des länderübergreifenden Forschungsverbunds „Gender Change in Academia“. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.genderchange-academia.eu

Was untersuchen wir?

Hochschulreformen im Namen von „Exzellenz“ prägen ebenso seit einiger Zeit die Wissenschafts- und Hochschullandschaften in Deutschland und der Schweiz wie Bemühungen zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. Beide Ansätze werden in Zusammenhang gebracht mit der auch international festzustellenden Ökonomisierung des Wissens wie der Wissensproduktion und dem damit in der Regel verbundenen Leitbild der unternehmerischen Hochschule. Unser Forschungsprojekt fokussiert die diskursiven Effekte dieser Reformprozesse, indem wir untersuchen, ob und inwieweit sich die Förderung von Exzellenz und die Förderung von Chancengleichheit gegenseitig beeinflussen, widersprechen oder gar ergänzen, und welche Geschlechterbilder dabei entstehen.
Neben den Dynamiken der nationalen Forschungspolitiken und -programmatiken interessieren uns dabei im Rahmen von sechs Fallstudien insbesondere die lokalen Praxen an Universitäten. Neben Dokumentenanalysen und Einzelinterviews nehmen wir hier mit Gruppendiskussionen die Bedingungen und Perspektiven von Wissenschaftsnachwuchs und damit die Frage nach den Auswirkungen von hochschulischen Veränderungsprozessen in den Fokus.

Im Fokus: Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler

Wir suchen deshalb Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit dem Berufsziel Wissenschaft, die ihre Promotion bereits abgeschlossen haben, mit der Universität Zürich in einem Arbeits- oder Stipendienverhältnis stehen und (noch) keine Vollprofessur innehaben. In die geplanten Gruppendiskussionen möchten wir alle an der Universität vorhandenen Disziplinen einbeziehen, die Gruppen sollen hinsichtlich der Fachkulturen heterogen zusammengesetzt sein. Alter und vertragliche Situation (Anstellung, Stipendium…) spielen für uns keine Rolle.

Informationen zum Ablauf der Gruppendiskussion

Die Gruppendiskussion wird in den Räumen der UZH stattfinden und ca. 1-1,5 Stunden dauern. Die Diskussion wird für die weitere Analyse aufgezeichnet (Tonaufnahme). Selbstverständlich werden die erhobenen Daten anonymisiert und nur für wissenschaftliche Zwecke verwendet.
Wir würden uns außerordentlich freuen, wenn Sie sich an einem der von uns vorgeschlagenen Termine Zeit nehmen können, um uns Ihre persönliche Wahrnehmung der aktuellen Situation an Ihrer Universität mitzuteilen und mit anderen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zu diskutieren. Für die Terminfindung bitten wir Sie bis Mitte Dezember alle Ihnen möglichen Termine im Doodle-Kalender einzutragen. Diese Angaben werden als „versteckte Doodle-Umfrage“ nur für uns sichtbar sein. Wir informieren Sie im Anschluss so schnell als möglich über den definitiven Termin. Hier der Link zur Umfrage:
doodle.com/poll/viswrki2kwdyyx6z
Sehr gerne können Sie diese Einladung auch an weitere interessierte Kolleginnen und Kollegen verschicken. Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Julia Nentwich und Ursula Offenberger
Kontakt:
Dr. Ursula Offenberger
Lehrstuhl für Organisationspsychologie
Girtannerstrasse 6
CH-9010 St. Gallen
Tel. +41 (0)71 224 26 38 | Fax +41 (0)71 224 70 43 | Mobil +49 (0)160-292 77 19 | Home +49 (0)7472-964 12 95 ursula.offenberger@unisg.ch | www.opsy.unisg.ch

Christine Janine Wittlin

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